Hallo!
Nun ist er also zurückgetreten worden, reichlich verspätet, aber das passt ja irgendiwe zur Eisenbahn 
(*)
Regelrecht peinlich finde ich grad die vielen Lobhudeleien, allen voran unsere Kanzlerin, so als ob man einen großen Wirtschaftsführer verloren hätte. Verlogen und nicht der Wirklichkeit entsprechend.
Ob und was sich positiv ändert durch ein neues Gesicht / einen neuen Namne bleibt abbzuwarten. Sicherlich ist nicht daran zu rütteln, das Mehdorn als Vostandsvorsitzender die Verantwortung für allerlei Pannen und diese Bespitzelung trägt, aber er hat es ja nicht alleine oder gar selber gemacht. Da haben etliche Bahnmitarbeiter mitgewirkt, kann mir keiner erzählen, dass da sehr viele nicht wußten daß sie sich da zumindest auf verdammt dünnem Eis bewegen bzw. in der Illegalität. Aber vermutlich werden viele es sogar gern gemacht haben, und wenn es doch nun mal "befohlen" ist...
So funktionieren viele Menschen, nicht nur auf Arbeit, nicht nur bei der Bahn. Und das Alles bleibt ja.
Ich persönlich bin der Meinung, so ein großer Betrieb braucht mindestens eine Doppelspitze, einen Fachmann zum Betriebszweck, hier also ein Eisenbahner, der den Betriebsdienst vom ersten Lehrjahr durch alle Abteilungen kennt (und auch Kontakte hat) und einen Kaufmann, der den Laden von dieser Seite am laufen hält. Erst in Abstimmung dieser beiden Aspekte kann ein tatsächlich erfolgreiches Unternehmen verwirklicht werden, so sehe ich das.
Wenn man dann noch 2 Leute mit genügend Courage findet, die sich unabhängig von der Politik nicht nur eine eigene Meinung gönnen sondern auch mal regulativ eingreifen, wenn von den Politikern, mit Verlaub gesagt Bockmist verzapft wird, und offensiv mit zum Beispiel doch realisierten Angeboten zeigen, was die Eisenbahn leisten kann und so das eine oder andere mal vielleicht beweisen, wie kurzsichtig die Vorgaben der Politik sind - ja, dann hätte man glatt gewonnen!
Aber sowas ist ja leider in der gesamten Gesellschaft nicht gefragt, Hierachien könnte man dann ja auch nicht mehr so einfach aufrechterhalten.
Und zu dem Fußtritt mit den Versätungen oben: (*)Nee, ich halte gar nichts davon, ewig an den Verspätungen rumzumeckern, man vergleiche das mal mit seinem eigenem Verhalten beim Autofahren, da plant man immer eine Sicherheitsreserve ein und findet es in Ordnung, wenn man mal eine Viertelstunde zu früh am Arbeitsplatz ist, weil es mal keinen Stau gab heute.
Gruß, Willi